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      Infos, News und Lösungen für einen rechtssicheren Online-Handel
      • 9
        Dez
      • Irreführende Werbung und Werbung mit Selbstverständlichkeiten: Auf den Kontext kommt es an

      Irreführende Werbung ist verboten: Der Verbraucher soll vor der unrichtigen Annahme geschützt werden, die beworbenen Waren böten einen qualitativen Vorsprung vor der Konkurrenz, der überhaupt nicht existiert. Jedoch ist bei der rechtlichen Betrachtung von Werbeversprechen vor allem auf die Gesamtaussage abzustellen; aus dem Kontext herausgetrennte Einzelaussagen können nicht ohne weiteres abgemahnt werden.

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      • 8
        Dez
      • Alt und neu: Werbung mit durchgestrichenen Preisen muss erläutert werden!

      Nach einem aktuellen Urteil des Landgerichts Düsseldorf muss bei Werbehinweisen mit durchgestrichenen „alten“ Preisen auch klargestellt werden, worum es sich bei dem durchgestrichenen Preis handelt. Da ein durchgestrichener Preis zeigen soll, dass dieser gerade nicht (mehr) verlangt wird, muss dem Verbraucher auch der Hintergrund zu dieser Preisdifferenz erläutert werden (vgl. LG Düsseldorf, Urt. v. 20.09.2011, Az. 38 O 58/09).

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      • 5
        Dez
      • Darf ein Hersteller eigentlich mit seiner eigenen UVP werben?

      Die Werbung mit einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ist es ein weit verbreitetes Werbemittel, um Kunden anzuziehen, denn es suggeriert dem Käufer, dass dieser es mit einem besonders günstigen Angebot zu tun hat. Die grundsätzliche rechtliche Zulässigkeit dieser Art von Werbung für Händler ist weitestgehend geklärt. Fraglich bleibt jedoch, ob auch ein Hersteller selbst, der gleichzeitig Händler ist, mit seiner eigenen UVP werben darf.

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      • 3
        Dez
      • Begriffe „autorisierte Händler“ und „handelsübliche Mengen“ bei Tiefstpreisgarantie irreführend?

      Das OLG Hamm hat entschieden (Urteil vom 02.08.2011, Az. I-4 U 93/11), dass eine Werbung mit einer Tiefstpreisgarantie nicht irreführend sei, wenn diese durch die Bedingung eingeschränkt werde, dass nur Alternativangebote von „autorisierten Händlern“ akzeptiert würden. Dagegen sei die Einschränkung „Abgabe nur in handelsüblichen Mengen“ dem Verbraucher nicht klar, weswegen diese den Verbraucher in die Irre führe.

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      • 2
        Dez
      • Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform müssen mit einem Grundpreis versehen werden

      Eine Frage mit ständiger Brisanz erhitzt die Gemüter der Händler im vorweihnachtlichen Geschäft. Haben Händler Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform mit einem Grundpreis zu versehen oder reicht es aus, wenn die bloße Stückzahl angegeben wird (mit der Konsequenz, dass ein Grundpreis nicht zu nennen wäre). Der nachfolgende Beitrag möchte zu dieser Frage Stellung beziehen.

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      2 com
      • 22
        Aug
      • Fernunterricht über das Internet rechtssicher anbieten

      Fernunterricht boomt, ist hipp und modern. Doch die Anforderungen an Fernunterrichtsangebote sind streng und durch das Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht (FernUSG) stark reglementiert. Wer überhaupt unter das FernUSG fällt, welche Anforderungen zu beachten sind und welche Stolperfallen es zu umschiffen gilt lesen Sie in dieser FAQ der IT-Recht Kanzlei.

      Was ist überhaupt Fernunterricht?

      Fernunterricht ist die

      auf vertraglicher Grundlage erfolgende,
      entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten,
      bei der der Lehrende und der Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind und
      der Lehrende oder sein Beauftragter den Lernerfolg überwachen.

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      • 16
        Aug
      • Werbeanzeige: “Praxis für medizinische Fußpflege” kann irreführend sein

      Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hatte sich mit der Frage zu befassen, ob die Werbeanzeige einer Fußpflegerin mit dem Inhalt „Praxis für medizinische Fußpflege“ irreführend ist.

      Die Parteien sind – in unmittelbarer räumlicher Nähe – Mitbewerberinnen auf dem Dienstleistungsmarkt der Fußpflege. Die Klägerin ist Podologin, die Beklagte ist als Fußpflegerin tätig. Die Beklagte schaltete in einer Zeitschrift eine mit ihrem Namen ergänzte Anzeige mit dem Inhalt: „Praxis für medizinische Fußpflege.“ Diese Werbung beanstandete die Klägerin als wettbewerbswidrig, weiterlesen…

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      • 10
        Aug
      • Werbung mit Gütesiegeln: Bei Werbung mit SGS-Gütesiegeln aufpassen

      Die Zertifikate der eidgenössischen SGS SA (Société Générale de Surveillance, etwa: Allgemeine Überwachungsgesellschaft) sollen – wie die meisten Prüfzeichen – die besondere Qualität des geprüften Produkts hervorheben.

      Werbewirksam eingesetzt werden dürfen die strengen Standards der SGS jedoch nur dann, wenn auch wirklich eine unabhängige Zertifizierung durch die  SGS stattgefunden hat.

      In der Werbung wird es mittlerweile zur beliebten Praxis, die eigenen Produkte mit gar nicht vorhandenen Zertifikaten zu schmücken – entweder es wird die (selbst vorgenommene) Prüfung „nach XY-Standards“ angepriesen, oder das Vorliegen des Zertifikats wird einfach nur behauptet, weiterlesen…

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      • 10
        Aug
      • „Collagen-Lift-Drink“: Gesundheitliche Wirkung ohne wissenschaftlichen Nachweis ?

      Aus der beliebten Reihe der IT-Recht Kanzlei „Todsichere Tipps, mit Wellness-Produkten eine Abmahnung zu kassieren“ stellen wir heute ein neues Unding vor: Den Collagen-Lift-Drink, der Collagen in großen Mengen enthält und quasi Falten und Dellen von innen wieder unterpolstern soll.

      Ob das funktioniert oder nicht kann dahingestellt bleiben – beweisbar ist es derzeit nicht, also sollte es in der Werbung auch nicht behauptet werden.

      In einem aktuellen Fall wurde jedoch genau das gemacht; im Rahmen einer Dauerwerbesendung pries einer der Moderatoren den Collagen-Drink u.a. mit folgenden Worten an, weiterlesen…

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      • 1
        Aug
      • Online-Werbung für Chemikalien: Was ist zu beachten ?

      Wer als Online-Händler Chemikalien vertreibt, muss schon bei der Werbung im Internet einige Besonderheiten beachten, wenn er sich nicht dem Risiko eines Bußgeldbescheides oder einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung aussetzen will. Betroffen sind beispielsweise Anbieter von Farben, Lacken, Klebstoffen, Reinigungsmitteln und Sprays, die gefährliche Stoffe beinhalten.

      A. Gesetzliche Vorgaben bei der Online-Werbung für Chemikalien

      Nach § 15a Abs. 1 des Gesetzes zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Chemikaliengesetz – ChemG) ist es verboten, für einen gefährlichen Stoff zu werben, ohne die den Stoff betreffenden Gefährlichkeitsmerkmale nach § 3a Abs. 1 ChemG anzugeben. Dies gilt auch für eine im Versandhandel angebotene gefährliche Zubereitung, die vom privaten Endverbraucher ohne vorherige Ansicht der Kennzeichnung käuflich erworben werden kann.

      Nach § 3a Abs. 1 ChemG sind gefährliche Stoffe oder gefährliche Zubereitungen Stoffe oder Zubereitungen, die

      1. explosionsgefährlich,
      2. brandfördernd,
      3. hochentzündlich,
      4. leichtentzündlich,
      5. entzündlich,
      6. sehr giftig,
      7. giftig,
      8. gesundheitsschädlich,
      9. ätzend,
      10. reizend,
      11. sensibilisierend,
      12. krebserzeugend,
      13. fortpflanzungsgefährdend,
      14. erbgutverändernd oder
      15. umweltgefährlich sind;

      ausgenommen sind gefährliche Eigenschaften ionisierender Strahlen.

      Den ganzen Beitrag lesen (Link)

       

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